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Die ersten Pläne für die Errichtung einer Synagoge für die
florentinische jüdische Gemeinde lassen sich bis zum Beginn
des 15. Jh. zurückverfolgen. 1847 schließlich wurde die
Synagoge von den Architekten Falcini, Treves und Micheli
errichtet, unter Einbeziehung arabischer Bauelemente, die
bezeichnend sind für den Baustil des 18. und 19. Jh.
Diese arabischen Elemente sind vor allem in der Außenfassade
des Gebäudes klar zu erkennen, die weiße und rosa Marmorverzierungen
enthält, ebenso wie in den Rundbögen der 3 Eingänge. Auch
die beiden Fenster sind vom byzantinischen, romanischen
und gothischen Kunststil beeinflusst.
Der Bereich, der für religiöse Zeremonien genutzt wird,
ist äußerst reich dekoriert. Die charakteristischen Ornamente
in der Innenseite, die mit violettrotem Ton das Rot und
das Blau der Arabesken aufhellen, wurden bei der Einweihung
der Synagoge in höchsten Tönen gelobt. Die Ornamente stammen
aus der Hand von Giovanni Panti di Perugia.
Das Museum für Jüdische Kunst und Kultur wurde 1981 auf
die Initiative der „Freunde des Jüdischen Museums von Florenz“
gegründet. In der 1. Etage der Synagoge stellt das Museum
die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Florenz aus und
dokumentiert ihr Verhältnis zur Stadt Florenz während mehrerer
Jahrhunderte. Eine kleine Fotoausstellung zeigt die wichtigsten
jüdischen Stadtviertel in Florenz; diese ist eine Reproduktion
einer Stadtkarte von Buonsignori.
Außerdem findet man dort eine Nachbildung des Alten Ghettos,
um das historische Zentrum der Stadt zu zeigen, in dem sich
jenes vor der Verwüstung vor dem 19. Jh. befand. Eine Sammlung
weiterer Dokumente und religiöser Ornamente hilft dem Besucher,
Einblick in die Rituale der Jüdischen Gemeinschaft zu gewinnen.
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Synagoge
- Ansicht |
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Atarà
- verfertigt in Venedig 1751 |
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