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Der
Korridor wurde 1564 von Giorgio Vasari während der Hochzeit
Francesco I. de’ Medici mit Giovanna von Österreich
in nur 5 Monaten erbaut; er verband den Palazzo Pitti,
wo der Großherzog residierte, mit den Uffizien, wo er
arbeitete. Der Korridor ist fast einen Kilometer lang,
beginnend im Westteil der Galerie, weiterführend zunächst
Richtung Arno, dem Fluß folgend bis zur Ponte Vecchio.
Auf
der anderen Siete des Arno verläuft der Korridor weiter
durch das Innere der Kirche S. Felicità, vorbei an den
Häusern und Gärten der Familie Guidicciardini bis er
schließlich die Gärten von Boboli erreicht und die Gemächer
des Palazzo Pitti.
Der
Korridor wurde 1973 wiedereröffnet; es empfiehlt sich,
sich vor geplantem Besuch telefonisch über Öffnungszeiten
zu informieren, da diese immer wieder Schwankungen unterliegen.
Der Eingang des „Corridoio“ befindet sich
zwischen Raum 25 und Raum 34.
Abgesehen
von einer wenig bekannten und faszinierenden Sicht auf
die Stadt kann man über 1000 Gemälde bewundern, alle
aus dem 17. und 18. Jh. Darunter befinden sich viele
bedeutende Selbstporträts von Künstlern aus dem 16.
bis 20. Jh. Diese Sammlung, einzigartig in der ganzen
Welt, wurde von Kardinal Leopold de’ Medici Mitte
des 17. Jh. gegründet, und erhält bis heute weitere
Errungenschaften. Selbstporträts findet man u.a. von
Andrea del Sarto, Beccafumi, Bernini, Annibale Carracci,
Guido Reni, Salvator Rosa,Rubens, Canova, Hayez, Corot,
Ingres, Delacroix, Ensor. |
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